Romananfänge – Ein literarischer Adventskalender (24)

Weihnachtsbaum Foto: Günter Hentschel via flickr

Romananfang 24
Ich befinde mich in einem Büro, umgeben von Körpern und Köpfen. Meine Haltung kongruiert bewusst der Form des harten Stuhls, auf dem ich sitze. Es ist ein kaltes Zimmer, das zur Universitätsverwaltung gehört, holzgetäfelt, remingtonbehängt und doppelverglast gegen die Novemberhitze, durch das Empfangsareal draußen von Verwaltungsgeräuschen abgeschirmt. Dort wurden Onkel Charles, Mr de Lint und ich vorhin empfangen.
Ich bin hier drin.
Auf der anderen Seite des Konferenztischs aus poliertem Kiefernholz, der im spinnfädigen Mittagslicht von Arizona glänzt, schälen sich über leichten Sommersakkos und halben Windsors drei Gesichter heraus. Sie gehören den drei Kommissionsleitern – Zulassung, Studiendekanat und Hochschulsport.

Okay, das klingt nicht sehr weihnachtlich. Aber traditionell enthält das 24. Türchen im Adventskalender immer die meiste Schokolade. Und entsprechend gewaltig ist auch das Buch, das sich hinter diesem Romananfang verbirgt. Wer diesen Blog – und damit ein paar meiner literarischen Vorlieben kennt – sollte nach diesem Hinweis leicht erraten können, welches Buch so beginnt und wer es geschrieben hat.

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