Immer wieder schön: Matt setzen mit dem Königsgambit

kingsgambitIm Spitzenschach ist das Königsgambit ein seltener Gast, aber viele Schachspieler haben eine – vielleicht nostalgische – Schwäche für diese Eröffnung. Denn mit 2.f4 macht Weiß deutlich, dass er begriffen hat, worum es im Schach geht: Matt setzen, koste es, was es wolle. Ein derart direkter Ansatz ist heutzutage, wo Computer jedes inkorrekte Opfer unbarmherzig widerlegen, ein wenig aus der Mode gekommen. Doch auch wenn Schwarz theoretisch über viele gute Möglichkeiten verfügt, das Königsgambit zu entschärfen, so ist das praktisch nicht ganz einfach. Denn der weiße Angriff kann schnell gefährlich werden und so hat das Königsgambit der Schachgemeinde im Laufe der Jahrhunderte eine ganze Reihe berühmter Opferpartien beschert. Ein hübscher Mattangriff mit dem Königsangriff gelang auch dem Nürnberger Jugendspieler Adrian Siegl bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Bad Kissingen.

Eine schwungvolle Partie!

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Adrian Siegl (Foto: Webseite der Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften)

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