{"id":3219,"date":"2018-09-12T00:01:45","date_gmt":"2018-09-11T22:01:45","guid":{"rendered":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/?p=3219"},"modified":"2019-03-10T17:59:20","modified_gmt":"2019-03-10T16:59:20","slug":"eine-schachpartie-mit-david-foster-wallace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/09\/12\/eine-schachpartie-mit-david-foster-wallace\/","title":{"rendered":"Eine Schachpartie mit David Foster Wallace"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_3224\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/ea\/David_Foster_Wallace.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3224\" class=\"size-full wp-image-3224\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/David_Foster_Wallace-teaser.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"199\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3224\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Steve Rhodes [CC BY 2.0]<\/p><\/div>David Foster Wallace gilt als einer der bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen amerikanischen Autoren. Wallace, der sein Leben lang unter Depressionen litt, wurde am 21. Februar 1962 geboren und beging am 12. September 2008 im Alter von 46 Jahren Selbstmord. Als sein Hauptwerk gilt der bahnbrechende Roman &#8220;Unendlicher Spa\u00df&#8221;. Aber Wallace brillierte auch mit ungew\u00f6hnlichen Essays \u00fcber unterschiedliche Themen. Einer seiner ber\u00fchmtesten Essays enth\u00e4lt eine aufschlussreiche Schilderung einer Schachpartie.<!--more--><\/p>\n<p>1995 schickte das <em>Harper\u2019s Magazine<\/em> Wallace eine Anfrage, ob er Interesse h\u00e4tte, im Auftrag und auf Kosten der Zeitschrift eine Kreuzfahrt zu unternehmen und anschlie\u00dfend einen Essay dar\u00fcber zu schreiben. Wallace hatte Interesse. Die Eckdaten seiner Reise fasste er im Essay mit charakteristischer Liebe zum Detail zusammen:<\/p>\n<blockquote><p>Vom 11. bis 18. M\u00e4rz 1995 unternahm ich freiwillig und gegen Bezahlung eine siebent\u00e4gige Karibik-Kreuzfahrt (der Katalog spricht hier von einer 7-Night- Caribbean oder &#8216;7NC&#8217;-Cruise) an Bord der <em>Zenith,<\/em> einem 47255-Tonnen-Schiff der Celebrity Cruises Inc., einer von \u00fcber zwanzig Kreuzfahrtlinien, die von S\u00fcdflorida aus operieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>In einer der f\u00fcr Wallace&#8217; Werk so typischen Fu\u00dfnoten, mit denen er seine Gedanken und Aussagen immer wieder erg\u00e4nzt, qualifiziert oder in Frage stellt, folgt noch ein ironischer Nachsatz \u00fcber den Namen des Schiffes:<\/p>\n<blockquote><p>Schon beim ersten Blick in den Celebrity-Cruises-Katalog wird es sich kein Scherzbold verkneifen k\u00f6nnen, den dummen Namen <em>Zenith<\/em> in <em>Nadir<\/em> umzutaufen. Man verzeihe mir das. Gegen das Schiff an sich habe ich \u00fcberhaupt nichts.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wallace&#8217; Essay \u00fcber seine Kreuzfahrt-Erlebnisse erschien 1996 im <em>Harper\u2019s Magazine<\/em> unter dem Titel \u201cShipping Out\u201c, eine l\u00e4ngere Version seiner Abenteuer auf See ver\u00f6ffentlichte Wallace 1997 in seiner Essay-Sammlung \u201cA Supposedly Fun Thing I\u2019ll Never Do Again\u201d &#8211; und\u00a0 das ist auch der englische Titel seines Kreuzfahrt-Essays.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3220 alignnone\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cover_deutsch.jpg\" alt=\"\" width=\"395\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cover_deutsch.jpg 395w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cover_deutsch-198x300.jpg 198w\" sizes=\"(max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Die deutsche Version des Essays erschien 2002 im marebuchverlag als eigenst\u00e4ndiges Buch. Die folgenden Zitate entstammen der 2015 bei Kiepenheuer &amp; Witsch erschienenen Taschenbuchausgabe<\/em><\/p>\n<p>Im Laufe der Kreuzfahrt, die Wallace detailliert, eigenwillig, sprachlich brillant und mit subtiler Ironie beschreibt, spielt er auch eine Partie Schach gegen eine Neunj\u00e4hrige:<\/p>\n<blockquote><p>Die Schachspiele in der Bibliothek der <em>Nadir<\/em> sind die billigen Plastikdinger von Parker Brothers, die jeder gute Schachspieler einfach gernhaben muss. \u2026 Ich bin in Schach (sic) nicht ann\u00e4hernd so gut wie beim Tischtennis, halte mich aber trotzdem f\u00fcr einen ziemlich guten Spieler. Auf der <em>Nadir<\/em> spiele ich meistens gegen mich selbst (was l\u00e4ngst nicht so \u00f6de ist, wie es sich anh\u00f6rt), denn ich bin, bei allem Respekt, zu dem Schluss gekommen, dass der normale 7NC-Kreuzfahrer eher kein Schachgenie ist.<\/p>\n<p>Heute hingegen werde ich in 23 Z\u00fcgen geschlagen &#8211; und zwar von einem neunj\u00e4hrigen M\u00e4dchen. Also machen wir es kurz. Sie hei\u00dft Deirdre und geh\u00f6rt zu den wenigen Kindern an Bord, die nicht in den Kindergarten (genannt <em>Daycare Grotto<\/em>) auf Deck 4 weggesperrt werden. Deidres Mutter liefert sie weder im Kindergarten ab noch weicht sie sonst von der Seite ihrer Tochter. Sie hat diesen schmallippigen Ausdruck im Gesicht, dieses scharfe Augenglitzern von Eltern, deren Kind irgendetwas besonders ganz besonders gut kann, was andere nicht so gut k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieses und andere Zeichen einer bevorstehenden Schmach h\u00e4tte ich erkennen k\u00f6nnen. Doch ich befand mich gerade in einem Szenario, in dem beide Seiten eine Damenindische Verteidigung errichtet hatten, als dieses Kind auf mich zukommt und mich am \u00c4rmel zieht und fragt, ob ich spielen wolle. Ungelogen, es zieht mich am \u00c4rmel, spricht mich mit Mister an &#8211; und das mit Augen so gro\u00df wie Fr\u00fchst\u00fccksteller. R\u00fcckblickend scheint mir, dass es f\u00fcr neun Jahre doch ein bisschen gro\u00df war, vor allem diese mutlose K\u00f6rperhaltung mit den traurig h\u00e4ngenden Schultern h\u00e4tte mich stutzig machen m\u00fcssen. Ein solches Abbild ihrer Psyche geben M\u00e4dchen erst, wenn sie sehr viel \u00e4lter sind. Und wie gut dieses M\u00e4dchen auch immer Schach spielt, gl\u00fccklich ist es bestimmt nicht. Aber egal, das tut hier nichts zur Sache.<\/p>\n<p>Deirdre zieht sich einen Stuhl heran und verk\u00fcndet, dass sie normalerweise lieber die schwarzen Figuren spielt, wobei sie zu meiner Kenntnis hinzuf\u00fcgt, dass die Farbe Schwarz in vielen Kulturen \u00fcberhaupt nicht mit Tod und Trauer gleichgesetzt werde, sondern eher denselben Symbolwert besitze wie Wei\u00df in den USA, w\u00e4hrend Wei\u00df wiederum eine morbide Farbe sei. Ich erwidere, dass ich das alles schon wei\u00df und wir fangen an. Ich r\u00fccke mit ein paar Bauern vor, die von Deidre prompt mit dem Springer bedroht werden. Derweil hat sich Deidres Mutter hinter dem Sessel ihrer Tochter postiert und verfolgt &#8211; mit Ausnahme der flackernden Augen &#8211; regungslos das Geschehen. Ich wei\u00df sofort, dass ich f\u00fcr diese Mutter nur Verachtung \u00fcbrighabe. Sie ist das wandelnde Klischee einer Wunderkindmutter. Dagegen scheint mir Deidre ganz okay zu sein. Ich habe schon gegen etliche Superkids gespielt, doch spart sich dieses hier wenigstens das h\u00f6hnische Grinsen oder Triumphgeheul. Fast scheint Deirdre ein bisschen traurig, dass ich keine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung f\u00fcr sie darstelle.<\/p>\n<p>Schon nach dem vierten Zug schwant mir nichts Gutes. Mein Fianchetto jedenfalls durchschaut sie sofort und verwendet den Begriff korrekt, wobei sie wiederum ein Mister anh\u00e4ngt. Verd\u00e4chtig auch die Art, wie ihre kleine Hand nach jedem Zug zur Seite wischt &#8211; f\u00fcr mich ein untr\u00fcgliches Zeichen, dass sie an eine Schachuhr gew\u00f6hnt ist. Beim zw\u00f6lften Zug erledigt ein wohlvorbereitetes Man\u00f6ver mit K\u00f6nig und Dame und meine eigene Dame, und von da an ist alles nur eine Frage der Zeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>Leider ist die \u00dcbersetzung nicht immer auf der H\u00f6he. Hier zum Beispiel stimmt die Schachterminologie nicht. Im Original hei\u00dft es: &#8220;She swoops in with her developed QK and forks my queen on the twelfth move and after that it\u2019s only a matter of time&#8221;, eine m\u00f6gliche \u00dcbersetzung w\u00e4re: &#8220;Sie \u00fcberf\u00e4llt mich mit ihrem entwickelten Damenspringer und nach einer Gabel verliere ich im zw\u00f6lften Zug meine Dame und danach ist alles nur noch eine Frage der Zeit&#8221;.<\/p>\n<p>Doch die Partie endet schnell:<\/p>\n<blockquote><p>Aber das spielt keine Rolle. Ich war fast drei\u00dfig, als ich \u00fcberhaupt mit Schach angefangen habe. Zug 17, und drei steinalt und verschwistert aussehende Gestalten kommen vom Puzzletisch zu uns her\u00fcbergewackelt und werden Zeuge, wie ich erst meinen Turm verliere und danach Schlag auf Schlag alles andere. Geschenkt. Weder Deidre noch ihrer f\u00fcrchterlichen Mutter unterl\u00e4uft ein L\u00e4cheln, als alles vorbei ist. Ich l\u00e4chele in die Runde f\u00fcr drei, doch keiner, auch ich nicht, sagt etwas von einer weiteren Partie am folgenden Tag.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Schrecklich am\u00fcsant &#8211; aber in Zukunft ohne mich, <\/em>S. 126-129.<\/p>\n<p>Die Szene ist kurz, aber sie enth\u00e4lt zentrale Motive des gesamten Essays. Eines dieser Motive ist &#8220;Tod&#8221;, das im englischen Original im Wort &#8220;thanatotic&#8221; anklingt, das in der \u00dcbersetzung zu &#8220;Tod und Trauer&#8221; wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3221\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/220px-Column_temple_Artemis_Ephesos_BM_Sc1206_n3.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/220px-Column_temple_Artemis_Ephesos_BM_Sc1206_n3.jpg 200w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/220px-Column_temple_Artemis_Ephesos_BM_Sc1206_n3-150x300.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p class=\"blog-photo-subtitle\"><em>In der griechischen Mythologie ist Thanatos der Gott des Todes. Die oben abgebildete<\/em><br \/>\n<em>Thanatos-Statue steht im Tempel von Artemis in Ephesos. (Bild: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Thanatos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>Ohnehin durchzieht die gesamte Szene des Schachspiels mit der jungen Deidre ein Gef\u00fchl von Traurigkeit und Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass die M\u00f6glichkeit einer interessanten Schachpartie oder zumindest einer netten Unterhaltung mit dem jungen M\u00e4dchen nicht erf\u00fcllt worden. Stattdessen beschreibt Wallace die &#8220;mutlose K\u00f6rperhaltung &#8230; mit traurig h\u00e4ngenden Schultern&#8221; Deirdres, die von ihrer &#8220;f\u00fcrchterlichen&#8221; Mutter kontrolliert wird und kommt zu dem Schluss: &#8220;gl\u00fccklich ist sie ganz bestimmt nicht&#8221;.\u00a0 Auch die Partie selbst bereitet beiden wenig Vergn\u00fcgen. Nicht dem Autor, der chancenlos und schnell verliert, aber auch nicht der Neunj\u00e4hrigen, die die Partie nicht genie\u00dfen kann, weil der Gegner einfach zu schwach ist.<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl unerf\u00fcllter Versprechen, einer Sehnsucht nach erf\u00fcllenden Beziehungen und die Suche nach etwas, das dem Leben Bedeutung gibt, durchziehen den gesamten Essay. So vertritt Wallace die These, dass die meisten Leute eine solche Kreuzfahrt aus Angst vor dem Tod unternehmen, und er schildert die Kreuzfahrt als ein Beispiel f\u00fcr die Vergeblichkeit des Versuchs, mit permanenter Unterhaltung\u00a0 gl\u00fccklich zu werden.<\/p>\n<blockquote><p>Denn alle diese Kreuzfahrten umgibt etwas unertr\u00e4glich Trauriges. Und wie bei den meisten unertr\u00e4glich traurigen Sachen ist die Ursache komplex und schwer zu fassen, auch wenn man ihre Wirkung sofort sp\u00fcrt: An Bord der <em>Nadir<\/em> \u00fcberkam mich &#8211; vor allem nachts, wenn der beruhigende Spa\u00df- und L\u00e4rmpegel seinen Tiefpunkt erreichte &#8211; regelrecht Verzweiflung. \u2026 Todessehnsucht, aber verbunden mit dem vernichtenden Gef\u00fchl der eigenen Bedeutungslosigkeit, hinter der sich wiederum die Angst vor dem Sterben verbirgt. \u2026 Denn darum geht es. Ein Urlaub bedeutet Schonung vor den Unannehmlichkeiten des Lebens, und da das Wissen um Tod und Untergang mit ziemlicher Sicherheit unangenehm ist, mag es verwundern, warum der alternative (sic; im Original hei\u00dft es hier &#8220;ultimative&#8221;) amerikanische Traumurlaub ausgerechnet darin besteht, in eine archaische Todesmaschine gepfercht zu werden. Doch auf einer 7NC Luxus-Kreuzfahrt arbeitet man geschickt am Traum vom Sieg \u00fcber eben diesen Tod und Untergang. <em>Eine<\/em> (sic; im Original hei\u00dft es: &#8216;One way to &#8220;triumph&#8221;&#8230;) Methode des Siegs \u00fcber den Tod besteht in eiserner Ert\u00fcchtigung; die \u00fcberbordenden Wartungsanstrengungen der <em>Nadir<\/em>-Mannschaft finden ihre Entsprechung im Aufbauprogamm f\u00fcr die Passagiere: Di\u00e4t, Fitness\u00fcbungen, Megavitamin-Nahrungserg\u00e4nzungs-Schnickschack, kosmetische Chirurgie, Frank-Quest-Zeitmanagement-Seminare usw.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es, Stichwort Tod, noch eine zweite M\u00f6glichkeit. Nicht durch Ert\u00fcchtigung, sondern durch Erregung. Nicht durch harte Arbeit, sondern durch gnadenloses Vergn\u00fcgen. Schier un\u00fcbersehbar ist der 7NC-Veranstaltungskalender mit seinen Spiel- und Spa\u00dfaktivit\u00e4ten. Bordfeste, Disco und B\u00fchnenshows verbreiten eine permanente Partylaune, kitzeln das Adrenalin, machen m\u00fcde Knochen munter. Hier spielt die Musik, pulsiert das Leben. Welche unglaublichen Weiterungsm\u00f6glichkeiten der Existenz. (Das Original ist eleganter, pr\u00e4ziser und weniger geschw\u00e4tzig als diese \u00dcbersetzung: &#8216;There&#8217;s another way out, too, w\/r\/t <em>(ein von Wallace gerne verwendetes K\u00fcrzel, das f\u00fcr &#8220;with regard to&#8221; steht&#8221;) <\/em>death. Not titivation but titillation. The 7NC\u2019s constant activities, parties, festivities, gaiety and song; the adrenaline, the excitement, the stimulation. It makes you feel vibrant, alive. It makes your existence seem noncontingent.\u201d)<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Schrecklich am\u00fcsant, <\/em>S. 15-20<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man \u00fcber das Vergn\u00fcgen, das Kreuzfahrten bereiten, geteilter Meinung sein, und nicht jeder w\u00fcrde die Vorstellung von morgens bis abends umsorgt und bespielt zu werden, als schrecklich und als uneingestandene Angst vor dem eigenen Tod und der Bedeutungslosigkeit des eigenen Lebens empfinden. Bemerkenswert bleibt jedoch, wie Wallace die kurze Beschreibung einer Schachpartie mit einer Neunj\u00e4hrigen nutzt, um die zentralen Themen und Thesen seines Essays zu veranschaulichen und zu betonen.<\/p>\n<p>Erstver\u00f6ffentlichung: 16.01.2007 bei <a href=\"https:\/\/de.chessbase.com\/post\/david-foster-wallace-schach\">ChessBase<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe auch<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2017\/12\/10\/die-lieblingsbuecher-von-david-foster-wallace\/\">Die Lieblingsb\u00fccher von David Foster Wallace<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2017\/03\/26\/woerterraetsel-mit-david-foster-wallace\/\">W\u00f6rterr\u00e4tsel mit David Foster Wallace<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2017\/02\/09\/mehr-als-sport-david-foster-wallace-ueber-roger-federer\/\">Mehr als Sport: David Foster Wallace \u00fcber Roger Federer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/09\/01\/zufaellige-zitate-john-green-ueber-david-foster-wallace\/\">Zuf\u00e4llige Zitate: John Green \u00fcber David Foster Wallace<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class='sfsi_Sicons' style='width: 100%; display: inline-block; vertical-align: middle; text-align:left'><div style='margin:0px 8px 0px 0px; line-height: 24px'><span><\/span><\/div><div class='sfsi_socialwpr'><div class='sf_subscrbe' style='text-align:left;vertical-align: middle;float:left;width:64px'><a href=\"http:\/\/www.specificfeeds.com\/widgets\/emailSubscribeEncFeed\/Q0FJU2IrL21rdElzb0J1Mnd4UWp5M2JZMHQ5YXBNTW01ZnhPcUtDWnpWVFVEcEgvdGwvUHQ3R2lnWTEyVjh2WmFlaE1KbEw2YnBuZ3hRMFFqNEZoQWgyNFlqRGZydzNJZEFYS3VPMjhCZVNHbFNuNU5qbXI1OGNjeW8zb1dXVlh8aDdxZGtDYTZTaTNPNTZZcENLZXhwbkF0bTlJWFpwWitxQTAwdHRkU3VOdz0=\/OA==\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/plugins\/ultimate-social-media-icons\/images\/follow_subscribe.png\" alt=\"error\" \/><\/a><\/div><div class='sf_fb' style='text-align:left;vertical-align: middle;width:98px'><div class=\"fb-like\" data-href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/09\/12\/eine-schachpartie-mit-david-foster-wallace\/\" data-width=\"180\" data-send=\"false\" data-show-faces=\"false\"  data-action=\"like\" data-share=\"true\"data-layout=\"button\" ><\/div><\/div><div class='sf_twiter' style='text-align:left;float:left;vertical-align: middle;width:auto'><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share\" data-count=\"none\" class=\"sr-twitter-button twitter-share-button\" lang=\"en\" data-url=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/09\/12\/eine-schachpartie-mit-david-foster-wallace\/\" data-text=\"Eine Schachpartie mit David Foster Wallace\" ><\/a><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>David Foster Wallace gilt als einer der bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen amerikanischen Autoren. 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