{"id":2430,"date":"2018-06-21T21:35:05","date_gmt":"2018-06-21T19:35:05","guid":{"rendered":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/?p=2430"},"modified":"2018-06-21T21:35:05","modified_gmt":"2018-06-21T19:35:05","slug":"im-archiv-geblaettert-schach-in-der-literatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/06\/21\/im-archiv-geblaettert-schach-in-der-literatur\/","title":{"rendered":"Im Archiv gebl\u00e4ttert: Schach in der Literatur"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1339\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1339\" class=\"size-full wp-image-1339\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/linda_grant_teaser.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"218\" \/><p id=\"caption-attachment-1339\" class=\"wp-caption-text\">Foto: David Levene<\/p><\/div>\n<p><strong>Henning Mankells <em>Vor dem Frost<\/em> und Walter Tevis\u2019 <em>The Queens Gambit<\/em>: Zwei literarische Begegnungen<\/strong><\/p>\n<p>Schachspielern in der Literatur oder in Filmen zu begegnen ist nicht immer ein Vergn\u00fcgen. Oft behaupten sie f\u00fcnfzig Z\u00fcge im Voraus berechnen zu k\u00f6nnen und 100.000 Varianten im Ged\u00e4chtnis zu haben, aber kennen die Namen der von ihnen gespielten Er\u00f6ffnungen nicht. In Filmen bauen sie das Brett falsch auf und nehmen die Figuren in die Hand wie ein Nichtraucher eine Zigarette. Von Lasker, Capablanca und Aljechin reden sie wie ein Philosophiestudent im ersten Semester \u00fcber Heidegger und Wittgenstein. Ihre Kenntnis der Schachgeschichte endet in der Regel kurz vor dem Zweiten Weltkrieg &#8211; es sei denn, sie sprechen \u00fcber Fischer. Angenehme Zeitgenossen unter ihnen gibt es kaum. Die Sensiblen sind verr\u00fcckt oder werden es bald und die robusteren Naturen nutzen ihren Verstand meist zur Planung perfider Verbrechen. <!--more-->Besonders traurig stehen sie da, wenn ihnen jede Gr\u00f6\u00dfe fehlt. Wie Zacharias aus dem Roman <em>Vor dem Frost<\/em> des schwedischen Bestsellerautors Henning Mankell. In diesem Buch fahndet die von Mankell geschaffene Kultfigur Kommissar Kurt Wallander nach religi\u00f6sen Fanatikern und verschwundenen Personen. Begleitet wird er von seiner Tochter Linda, der eigentlichen Hauptfigur des Romans. Sie m\u00f6chte in die Fu\u00dfstapfen ihres Vaters treten und Polizistin werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2436\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/cover-vor-dem-frost.jpg\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"499\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/cover-vor-dem-frost.jpg 290w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/cover-vor-dem-frost-174x300.jpg 174w\" sizes=\"(max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><\/p>\n<p>Bei ihren Ermittlungen trifft Linda Wallander etliche unappetitliche und kuriose Gestalten: den zum Obdachlosen verkommenen Sohn eines reichen norwegischen Reeders, religi\u00f6se F\u00fchrer, die ihre eigenen Anh\u00e4nger opfern, eine Frau, die Musik komponiert, die niemand h\u00f6ren will, und ein junges M\u00e4dchen mit Kette zwischen Ohr und Nase, die Linda plausibel ihren Fahrplan zur ersten Million darlegt. Von all diesen Figuren ist der Schachspieler Zacharias eine der unangenehmsten: &#8220;Sein Gesicht war voller Pickel. Er trug Jeans, ein Unterhemd und einen gro\u00dfen braunen Bademantel mit L\u00f6chern. Linda nahm seinen Schwei\u00dfgeruch wahr. &#8230; Es schauderte sie, als er ihr eine schlappe und schwei\u00dffeuchte Hand hinhielt. &#8230; Sein Blick war l\u00fcstern. &#8230; Er l\u00e4chelte. Dabei \u00f6ffnete er den Mund und zeigte zwei Reihen gelber Z\u00e4hne (Vor dem Frost, S. 210-212).&#8221;<\/p>\n<p>Ganz ohne Wahnsinn geht es hier nat\u00fcrlich auch nicht. Im Laufe ihres Gespr\u00e4chs verk\u00fcndet Zacharias stolz: &#8220;&#8216;Ich lese gerade eine Studie von Capablancas virtuosesten Endspielen. Manchmal glaube ich, es w\u00e4re m\u00f6glich, eine Form zu finden, um Schachz\u00fcge mit Noten zu transkribieren. Dann w\u00e4ren Capablancas Partien wie Fugen oder gro\u00dfe Messen.&#8217; Noch ein Irrer, der sich mit unspielbarer Musik besch\u00e4ftigt, dachte Linda (S. 212).&#8221;<\/p>\n<p>Warum treffen Kommissare eigentlich nie auf Schachspieler wie Capablanca &#8211; elegant gekleidet, h\u00f6flich, gebildet, attraktiv und mit guten Manieren? Und welcher Schachspieler w\u00fcrde tats\u00e4chlich von einer &#8220;Studie von Capablancas virtuosesten Endspielen&#8221; sprechen? Und warum sagt Zacharias eigentlich nicht so etwas wie: &#8220;Ich habe die ganze Nacht Blitzschach im Internet gespielt &#8211; mein Serverrating liegt jetzt knapp unter 2600&#8221;? Oder etwas arbeitsamer: &#8220;Ich hab&#8217; mir grad die neuesten Partien von TWIC heruntergeladen und \u00fcberpr\u00fcfe die Neuerungen mit Fritz&#8221;? Vielleicht erfordert ein solcher Satz aus Munde einer Nebenfigur mehr Kenntnisse der Schachspieler als man selbst von einem guten Autor wie Mankell verlangen kann.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei: Zacharias tr\u00e4gt nichts zur Kl\u00e4rung des Falles bei. Er erscheint, hinterl\u00e4sst einen schlechten Eindruck, verschwindet wieder und weckt beim Leser wie bei Linda Wallander den Wunsch, man h\u00e4tte ihn nie kennen gelernt. Man fragt sich, warum Mankell ihn \u00fcberhaupt ins Spiel gebracht hat. Allerdings er\u00f6rtert Vor dem Frost Fanatismus in seinen diversen Spielarten, den Fanatismus fundamentalistischer Sekten ebenso wie den Fanatismus von Kommissar Wallander beim Aufsp\u00fcren von Verbrechern &#8211; und ein Schachspieler passt da gut ins Bild.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2433\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/480px-Henning_Mankell_3_2011_Shankbone.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/480px-Henning_Mankell_3_2011_Shankbone.jpg 480w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/480px-Henning_Mankell_3_2011_Shankbone-240x300.jpg 240w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\n<em>Henning Mankell (Foto: David Shankbone [CC BY 3.0 (https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0)], von Wikimedia Commons)<\/em><\/p>\n<p><strong>WUNDERKIND, WAISE, ALKOHOLIKERIN<\/strong><\/p>\n<p>Nach der unerw\u00fcnschten Bekanntschaft mit Zacharias genie\u00dft man die Begegnung mit Beth Horman, der Protagonistin des 1983 erschienenen und k\u00fcrzlich neu aufgelegten Romans <em>The Queen&#8217;s Gambit<\/em> von Walter Tevis. Als Schachwunderkind mit Alkohol- und Tablettenproblemen ist Beth ebenfalls eine extreme Figur. <em>The Queen&#8217;s Gambit<\/em> erz\u00e4hlt wie Beth&#8217; Schachtalent im Widerstreit mit ihren Selbstzweifeln, ihrer Einsamkeit und ihrem Gef\u00fchl mangelnder Geborgenheit liegt. Allerdings f\u00fchrt der Erfolg im Schach in diesem Roman nicht in den Wahnsinn und nicht ins soziale Abseits sondern symbolisiert die gelungene Entwicklung der eigenen Pers\u00f6nlichkeit. Beth Hormans Siege auf dem Schachbrett bedeuten Siege gegen ihre eigenen \u00c4ngste.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2437\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/cover-tevis-queens-gambit.jpg\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/cover-tevis-queens-gambit.jpg 290w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/cover-tevis-queens-gambit-195x300.jpg 195w\" sizes=\"(max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><\/p>\n<p>Walter Tevis hat ein Faible f\u00fcr Spieler und auch in seinem bekanntesten Buch <em>The Hustler<\/em>, das unter dem Titel <em>Haie der Gro\u00dfstadt<\/em> mit Paul Newman als scheiterndes Billard-As Eddie verfilmt wurde, geht es um Sieg oder Niederlage im Leben und im Spiel. Und wie Eddie in Haie der Gro\u00dfstadt muss Beth Horman die Frage beantworten, was sie aus ihrem Talent und ihrem Leben macht, ob sie ein Sieger- oder ein Verlierertyp ist.<\/p>\n<p>Ihre Ausgangssituation ist schlecht: Ihren Vater kannte sie kaum und als sie acht ist, stirbt ihre Mutter. Beth kommt ins Waisenhaus. Dort stellt man die Kinder mit Medikamenten ruhig und diese Beruhigungsmittel bilden den Grundstein f\u00fcr Beth&#8217; sp\u00e4tere Alkohol- und Tablettensucht. Trost findet Beth nur im Schach, das sie durch Zufall von dem m\u00fcrrischen Hausmeister lernt. Bald studiert sie Modern Chess Openings mit religi\u00f6ser Inbrunst. Im Kopf, nachts, im Schlafsaal des Waisenhauses.<\/p>\n<p>Der bedr\u00fcckenden Atmosph\u00e4re des Waisenhauses entkommt Beth, als sie von Familie Wheatley adoptiert wird. Aber die Hoffnung auf Geborgenheit erweist sich als tr\u00fcgerisch. Nicht lange nach der Adoption verl\u00e4sst Mr. Wheatley Frau und Adoptivtochter und bald sucht Mrs. Wheatley Halt in Alkohol, fl\u00fcchtigen M\u00e4nnerbekanntschaften und Tagtr\u00e4umereien.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen entdeckt Beth das Turnierschach. Ihr Talent ist gewaltig und ihr Aufstieg rasant. Bald geh\u00f6rt sie zu den besten Spielern der USA und ziert die Titelseiten von Schachzeitschriften. Mit dem Geld, das sie bei Turnieren gewinnt, k\u00f6nnen Beth und ihre Adoptivmutter den Lebensunterhalt bestreiten. Aber die Selbstzweifel kann sie weiterhin nur mit Alkohol und Tabletten bet\u00e4uben.<\/p>\n<p>Beth&#8217; Komplexe b\u00fcndeln sich in ihrer Angst vor einer Niederlage gegen den Russen Borgov, einem der besten Spieler der Welt. Tats\u00e4chlich spielt sie in der ersten Partie gegen ihn verkrampft und verliert schnell.<\/p>\n<p>Nachdem ihre Adoptivmutter stirbt, verliert Beth weiter Halt und versinkt in einem D\u00e4mmerzustand aus Gin Tonic, Wein, Bier und Tabletten. Die Frage, was Beth aus sich, ihrem Talent und ihrem Leben macht, stellt sich nachdr\u00fccklicher denn je. Die von Tevis angebotene L\u00f6sung ist ur-amerikanisch: Mit Hilfe von au\u00dfen, aber vor allem durch den eigenen Willen kann der oder die Einzelne die eigene Bestimmung im Leben entdecken und sein Gl\u00fcck machen. Bei Beth kommt die Hilfe durch Jolene, eine alte Freundin und Rivalin aus dem Waisenhaus.<\/p>\n<p>Jolene ist schwarz, gut aussehend und etwas \u00e4lter als Beth. Und sie ist ein Siegertyp. Weil sie gut Volleyball spielt, konnte sie nach der Entlassung aus dem Waisenhaus mit Hilfe eines Stipendiums Sport studieren. Aber Jolene will mehr und so absolviert sie neben ihrer Arbeit als Sportlehrerin ein Studium der Politikwissenschaft, um besser f\u00fcr die Rechte der Schwarzen k\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen. Jolene bringt das Schachtalent wieder auf den Pfad der Tugend: sie verordnet Beth ein anspruchsvolles Fitnessprogramm, und bald hat Beth ihre Alkohol- und Tablettensucht im Griff. Auch im Schach findet sie rasch zur alten Form zur\u00fcck. Sie ist bereit, sich ihren inneren D\u00e4monen zu stellen und f\u00e4hrt zu einem Turnier nach Moskau, in dem sie auf Borgov und andere russische Schachgr\u00f6\u00dfen trifft.<\/p>\n<p>In der Partie zwischen Beth und Borgov kommt es zum Showdown. Der Kampf wogt hin und her, bis die Partie abgebrochen wird. Borgov kann die H\u00e4ngepartie mit Petrosjan und Tal analysieren, w\u00e4hrend Beth allein ist. Doch ein \u00fcberraschender Anruf ihres ehemaligen Trainers und Freundes Benny, der eine viel versprechende Fortsetzung entdeckt hat, zeigt Beth, dass auch sie nicht allein ist. Beth gewinnt die Partie und das Turnier.<\/p>\n<p>Ein Happy-End im Schachroman, das gibt es selten. Aber warum hinterl\u00e4sst The Queen&#8217;s Gambit trotzdem ein zwiesp\u00e4ltiges Gef\u00fchl? Ist es die bei aller Spannung manchmal naive Darstellung des Spiels? So wirkt es zwar vertraut, wenn sich Beth nach unerwarteten und starken Z\u00fcgen ihrer Gegner der Magen zusammenzieht und sie Aggressionen gegen ihre Gegner entwickelt; und auch die von Tevis entworfenen Portr\u00e4ts der Schachspieler und ihrer Manierismen erinnern an Figuren, die man bei jedem gr\u00f6\u00dferen Open trifft. Aber demgegen\u00fcber stehen Beschreibungen von Partien, in denen es vor allem wichtig zu sein scheint, m\u00f6glichst viele Er\u00f6ffnungsvarianten richtig zu erinnern und zu wissen, dass man jetzt gerade die L\u00f6wenfisch-Variante spielt. Merkw\u00fcrdig abstrakt bleibt auch die Darstellung der Turnierszene in Amerika, in der Beth&#8217; nach ein paar Erfolgen in offenen Turnieren bereits als amerikanische Meisterin gehandelt wird.<\/p>\n<p>Oder ist es Tevis&#8217; nicht immer \u00fcberzeugende Zeichnung der Charaktere, die oft willk\u00fcrlich wirkt, z.B. wenn Mrs. Wheatley pl\u00f6tzlich stirbt oder wenn Beth innerhalb k\u00fcrzester Zeit zur Alkoholikerin mutiert und sich ebenso schnell davon befreien kann? Von der holzschnittartigen Darstellung russischer Schachspieler, die alle gut gekleidet sind und mindestens einmal Weltmeister waren, einmal abgesehen. Kurios wirkt auch das Auftauchen von Tal und Petrosian als geheimnisvolle Helfer Borgovs bei H\u00e4ngepartien &#8211; um so mehr, da Walter Tevis im Vorwort erkl\u00e4rt, warum er auf Rollen f\u00fcr Fischer, Spasski und Karpow verzichtet hat: &#8220;Das brillante Schach von Gro\u00dfmeistern wie Robert Fischer, Boris Spasski und Anatoli Karpow ist f\u00fcr Spieler wie mich seit Jahren eine Quelle des Vergn\u00fcgens. Aber da <em>The Queen&#8217;s Gambit<\/em> ein Roman ist, schien es angeraten zu sein, sie aus der Liste der Charaktere zu streichen, wenn auch nur, um Widerspr\u00fcche mit der Wirklichkeit zu vermeiden.&#8221;<\/p>\n<p>Ungenauigkeiten wie diese tr\u00fcben das Vergn\u00fcgen an <em>The Queen&#8217;s Gambit<\/em> &#8211; obwohl der Roman wirklich lesenswert ist. Aber man fragt sich, wie eine Figur wie Beth Horman von einem Autor wie Mankell behandelt worden w\u00e4re &#8211; wenn er sich denn zu etwas mehr Recherche in der Schachwelt h\u00e4tte bequemen k\u00f6nnen. Vielleicht w\u00e4re endlich ein spannender, anspruchsvoller und realistischer Schachroman geschrieben worden.<\/p>\n<p><em>(Dieser Artikel erschien zuerst am 20. August 2003 auf der <a href=\"http:\/\/www.karlonline.org\/kol21.htm\">Karl-Webseite<\/a>.)<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Autoren<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber <strong>Henning Mankell<\/strong> schreibt die <a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/autor\/henning-mankell\/\">Webseite des Hanser Verlags<\/a>:<\/p>\n<p>Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm und aufgewachsen in H\u00e4rjedalen, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay &#8221; Treibsand. Was es hei\u00dft, ein Mensch zu sein&#8221; (2015), die Neuausgabe von &#8221; Die italienischen Schuhe&#8221; (Roman, 2016), &#8221; Die schwedischen Gummistiefel&#8221; (Roman, 2016) und der fr\u00fche Afrika-Roman &#8221; Der Sandmaler&#8221; (2017). Im Herbst 2018 erscheint sein allererster Roman, &#8221; Der Sprengmeister&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Walter Tevis<\/strong><\/p>\n<p>Walter Tevis wurde am 28. Februar 1928 in San Francisco geboren, aber als er zehn war, zog er mit seiner Familie nach Kentucky. Im Zweiten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Soldat im Pazifik, nach dem Krieg studierte er an der University of Kentucky in Lexington.<\/p>\n<p>Von 1965 bis 1978 unterrichtete Tevis Englische Literatur an der Ohio University in Athens.<\/p>\n<p>1959 ver\u00f6ffentlichte er den Roman <em>The Hustler<\/em>, der mit Paul Newman in der Hauptrolle des Billardspielers &#8220;Fast Eddy&#8221; Felson erfolgreich verfilmt wurde. Der deutsche Titel des Films lautet <em>Haie der Gro\u00dfstadt<\/em>. Vier Jahre sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlichte Tevis das Buch <em>Der Mann, der vom Himmel fiel<\/em>, und auch dieses Buch wurde verfilmt, mit David Bowie in der Hauptrolle.<\/p>\n<p>Tevis starb am 8. August 1984.<\/p>\n<div class='sfsi_Sicons' style='width: 100%; display: inline-block; vertical-align: middle; text-align:left'><div style='margin:0px 8px 0px 0px; line-height: 24px'><span><\/span><\/div><div class='sfsi_socialwpr'><div class='sf_subscrbe' style='text-align:left;vertical-align: middle;float:left;width:64px'><a href=\"http:\/\/www.specificfeeds.com\/widgets\/emailSubscribeEncFeed\/Q0FJU2IrL21rdElzb0J1Mnd4UWp5M2JZMHQ5YXBNTW01ZnhPcUtDWnpWVFVEcEgvdGwvUHQ3R2lnWTEyVjh2WmFlaE1KbEw2YnBuZ3hRMFFqNEZoQWgyNFlqRGZydzNJZEFYS3VPMjhCZVNHbFNuNU5qbXI1OGNjeW8zb1dXVlh8aDdxZGtDYTZTaTNPNTZZcENLZXhwbkF0bTlJWFpwWitxQTAwdHRkU3VOdz0=\/OA==\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/plugins\/ultimate-social-media-icons\/images\/follow_subscribe.png\" alt=\"error\" \/><\/a><\/div><div class='sf_fb' style='text-align:left;vertical-align: middle;width:98px'><div class=\"fb-like\" data-href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/06\/21\/im-archiv-geblaettert-schach-in-der-literatur\/\" data-width=\"180\" data-send=\"false\" data-show-faces=\"false\"  data-action=\"like\" data-share=\"true\"data-layout=\"button\" ><\/div><\/div><div class='sf_twiter' style='text-align:left;float:left;vertical-align: middle;width:auto'><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share\" data-count=\"none\" class=\"sr-twitter-button twitter-share-button\" lang=\"en\" data-url=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2018\/06\/21\/im-archiv-geblaettert-schach-in-der-literatur\/\" data-text=\"Im Archiv gebl\u00e4ttert: Schach in der Literatur\" ><\/a><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Henning Mankells Vor dem Frost und Walter Tevis\u2019 The Queens Gambit: Zwei literarische Begegnungen Schachspielern in der Literatur oder in Filmen zu begegnen ist nicht immer ein Vergn\u00fcgen. 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