{"id":1330,"date":"2014-05-12T10:04:20","date_gmt":"2014-05-12T08:04:20","guid":{"rendered":"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/?p=1330"},"modified":"2017-04-15T17:00:32","modified_gmt":"2017-04-15T15:00:32","slug":"schoenheit-und-schadenfreude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2014\/05\/12\/schoenheit-und-schadenfreude\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheit und Schadenfreude"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1331\" src=\"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/mona_lisa.jpg\" alt=\"mona_lisa\" width=\"151\" height=\"225\" \/>Manch sch\u00f6ne Schachpartie will man irgendwann einfach nicht mehr sehen. Zum Beispiel die Begegnung zwischen Vladimir Bagirov (1936-2000) und Eduard Gufeld (1936-2002), gespielt 1973 im Halbfinale der sowjetischen Meisterschaft. Gufeld, man muss es zugeben, spielte phantastisch. Was er bis zum Ende seines Lebens allen, die es h\u00f6ren oder auch nicht h\u00f6ren wollten, immer wieder erz\u00e4hlt hat. Ohne allzu gro\u00dfe Bescheidenheit ernannte er diese Partie zu seiner \u201eMona Lisa\u201c und pries ihre Brillanz in vielen B\u00fcchern und zahllosen sich immer wiederholenden Zeitschriftenartikeln. Unerm\u00fcdlich sang er dabei ein Loblied auf Kreativit\u00e4t und Sch\u00f6nheit. Doch wenn man den vielen Geschichten, die \u00fcber Gufeld kursieren, Glauben schenken darf, k\u00fcmmerte ihn Sch\u00f6nheit wenig, Geld umso mehr.<!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Wie der in der Sowjetunion geborene und nach Holland emigrierte Gro\u00dfmeister Genna Sosonko in seinem Buch <em>The Reliable Past<\/em> schildert, arbeitete Gufeld als Informant f\u00fcr den KGB und kannte weder Skrupel noch Hemmungen, wenn es um den eigenen Vorteil ging. Beim Blitzen \u201estellte er, wenn er mit Wei\u00df rochierte, den Turm gleich nach e1, und mit Schwarz brachte er seine Dame in der Stonewall-Verteidigung der Holl\u00e4ndischen Verteidigung mit Schwung direkt von d8 nach h5, um keine Zeit beim Angriff zu verlieren\u201c, (Genna Sosonko, <em>The Reliable Past<\/em>, Alkmaar: New in Chess 2003, S. 176). Einmal, so Sosonko, war Gufeld \u201ebei einem Turnier in Vilnius bereits auf dem Weg in den Spielsaal, um eine H\u00e4ngepartie weiterzuspielen, als er erkannte, dass der von ihm abgegebene Zug forciert verliert. Er rannte in den Turniersaal, riss dem Schiedsrichter den Umschlag aus der Hand, \u00f6ffnete ihn und a\u00df das Partieformular, um so das Geheimnis des Abgabezugs in sich zu begraben.\u201c (<em>The Reliabe Past<\/em>, S.176).<\/p>\n<p>Wenn jemand wie Gufeld die Sch\u00f6nheit preist, wirkt das nicht ehrlich, sondern marktschreierisch, berechnend, wie ein mehr oder weniger raffinierter Versuch, sich einen Vorteil zu sichern. Dennoch: Bei allen Vorbehalten gegen die Vermarktung dieses kleinen Meisterwerks durch seinen Sch\u00f6pfer, hier noch einmal und f\u00fcr alle, die sie noch nicht kennen: Gufelds \u201eMona Lisa\u201c.<\/p>\n\n\n<p class=\"rpbchessboard-spacerBefore\"><\/p>\n\n<div id=\"rpbchessboard-69e1958ea6b15-1\" class=\"rpbchessboard-chessgame\">\n\t<noscript>\n\t\t\t\t<div class=\"rpbchessboard-noJavascriptBlock\">[Event &quot;URS-ch sf&quot;]\r\n[Site &quot;Kirovabad&quot;]\r\n[Date &quot;1973.??.??&quot;]\r\n[Round &quot;?&quot;]\r\n[White &quot;Bagirov, Vladimir&quot;]\r\n[Black &quot;Gufeld, Eduard&quot;]\r\n[Result &quot;0-1&quot;]\r\n[ECO &quot;E84&quot;]\r\n[Annotator &quot;Johannes Fischer&quot;]\r\n[PlyCount &quot;64&quot;]\r\n[EventDate &quot;1973.??.??&quot;]\r\n[EventType &quot;tourn&quot;]\r\n[EventRounds &quot;15&quot;]\r\n[EventCountry &quot;URS&quot;]\r\n[Source &quot;ChessBase&quot;]\r\n[SourceDate &quot;2008.11.26&quot;]\r\n\r\n1. d4 g6 2. c4 Bg7 3. Nc3 d6 4. e4 Nf6 5. f3 O-O 6. Be3 Nc6 7. Nge2 Rb8 8. Qd2\r\na6 9. Bh6 b5 10. h4 e5 11. Bxg7 Kxg7 12. h5 Kh8 13. Nd5 bxc4 14. hxg6 fxg6 15.\r\nQh6 {Der wei\u00dfe Angriff sieht bedrohlich aus. Sehr bedrohlich. Wei\u00df plant 16.Sxf6 nebst 17.Dxh7#. Und was soll Schwarz dagegen machen?} Nh5 $1 {\r\nEin originelles Konzept &#8211; zumindest wenn man diese Position nicht kennt. In\r\ndem sch\u00f6nen Buch &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games&#8221; von G. Burgess, J. Nunn\r\nund J. Emms erf\u00e4hrt man allerdings, dass dieses Figurenopfer eine\r\n&#8220;Standardidee in solchen Stellungen&#8221; ist. &#8220;Schwarz m\u00f6chte die g-Linie unter\r\nallen Umst\u00e4nden geschlossen halten.&#8221; (Vgl. &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games&#8221;,\r\nS.370)} ({Weniger gut ist zum Beispiel} 15... Rf7 $2 16. Qxg6 Qg8 17. Qxf6+\r\nRxf6 18. Nxf6 Qf7 19. Rxh7+ Qxh7 20. Nxh7 Kxh7 21. O-O-O {und Wei\u00df hat einen\r\nMehrbauern und klaren Vorteil.}) 16. g4 Rxb2 17. gxh5 g5 18. Rg1 g4 {Schwarz\r\nmuss die g-Linie geschlossen halten, sonst wird er ganz schnell Matt gesetzt.}\r\n19. O-O-O Rxa2 20. Nef4 {Wei\u00df will sich nicht lumpen lassen und opfert\r\nseinerseits eine Figur. Objektiv betrachtet ist das nicht gut. Wie\r\nnachtr\u00e4gliche Analysen ergeben haben, war es besser} (20. dxe5 {zu spielen, z.\r\nB.} Nxe5 21. Nef4 Kg8 $1 22. Ng6 hxg6 23. hxg6 Qd7 24. Rh1 Ra1+ 25. Kb2 Qb5+\r\n26. Kxa1 Qa4+ 27. Kb2 Qb3+ 28. Kc1 Qa3+ 29. Kc2 Qb3+ 30. Kc1 $11 {mit Remis\r\ndurch Dauerschach.}) 20... exf4 21. Nxf4 Rxf4 $1 {Mit diesem Qualit\u00e4tsopfer\r\nverz\u00f6gert Schwarz den wei\u00dfen Angriff weiter und kommt endlich dazu,\r\nseinerseits Drohungen gegen den wei\u00dfen K\u00f6nig aufzustellen.} 22. Qxf4 c3 23.\r\nBc4 Ra3 {Kommentar Gufeld: &#8220;Der schwierigste Zug der Partie und vielleicht\r\nauch meines Lebens.&#8221; Gro\u00df war die Auswahl allerdings nicht. Nach 23&#8230;.Tb2 24.\r\nTd3 stehen die schwarzen Figuren unharmonisch, 23&#8230;Ta1+ 24.Kc2 f\u00fchrt\r\noffensichtlich zu nichts, 23&#8230;.Ta5 sieht ebenfalls ungelenk aus und stellt\r\nkeine Drohungen auf. Bleibt noch 23&#8230;Ta4, ein Zug, der den Engines zufolge\r\nebenfalls zu schwarzem Vorteil f\u00fchrt.} 24. fxg4 Nb4 25. Kb1 {Wei\u00df pariert\r\ndas drohende Matt und droht jetzt Tdf1.} Be6 $1 {Schwarz spielt weiter\r\ninspiriert und opfert weiter Material, um Linien zu \u00f6ffnen und den wei\u00dfen\r\nK\u00f6nig anzugreifen. Nach dem einfallslosen} (25... c2+ 26. Kb2 cxd1=Q 27. Rxd1\r\n{hat Schwarz zwar eine Figur mehr, aber sein Angriff hat den Schwung verloren\r\nund Wei\u00df ist am Dr\u00fccker. Hier eine computerinspirierte Beispielvariante} Ra5\r\n28. Rf1 Bxg4 29. h6 Nd3+ 30. Bxd3 Qb8+ 31. Kc1 Ra1+ 32. Kd2 Rxf1 33. Qxf1 {und\r\nder doch sehr gef\u00e4hrdet stehende schwarze K\u00f6nig gibt Wei\u00df das bessere Spiel.\r\n}) 26. Bxe6 Nd3 $1 {Mit der vernichtenden Drohung &#8230;Db8+. Schwarz steht auf\r\nGewinn.} 27. Qf7 {Nehmen kann Wei\u00df den Springer nicht:} (27. Rxd3 $2 Qb8+ 28.\r\nKc2 Qb2+ 29. Kd1 Ra1+ 30. Qc1 Rxc1# {Doch auch nach dem Textzug wird Wei\u00df\r\nMatt gesetzt.}) 27... Qb8+ 28. Bb3 Rxb3+ 29. Kc2 Nb4+ $1 {Ein letztes\r\nphantastisches Opfer zum kr\u00f6nenden Abschluss der Partie.} 30. Kxb3 ({Nach} 30.\r\nKc1 {f\u00fchrt} Rb1+ $1 31. Kxb1 Nd5+ 32. Kc2 Qb2+ 33. Kd3 Qb5+ 34. Kc2 Qe2+ {mit\r\nZugumstellung zur Partie.}) 30... Nd5+ $1 31. Kc2 Qb2+ 32. Kd3 Qb5+ {und Wei\u00df\r\ngab auf. Nach 33.Kc2 De2+ 34.Kb3 Db2+ 35.Kc4 Db5# wird er Matt gesetzt.} (32...\r\nQb5+ 33. Kc2 Qe2+ 34. Kb3 Qb2+ 35. Kc4 Qb5#) 0-1<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"rpbchessboard-javascriptWarning\">\n\t\t\tSie m\u00fcssen JavaScript aktivieren, um die Notation zu verbessern.\t\t<\/div>\n\t<\/noscript>\n\t<div class=\"rpbchessboard-chessgameAnchor\"><\/div>\n\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\tjQuery(document).ready(function($) {\n\t\t\t\t\t\t$.chessgame.navigationButtonClass  = 'rpbchessboard-jQuery-enableSmoothness';\n\t\t\t$.chessgame.navigationFrameClass   = 'wp-dialog';\n\t\t\t$.chessgame.navigationFrameOptions = {\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false};\n\t\t\tvar selector = '#' + \"rpbchessboard-69e1958ea6b15-1\" + ' .rpbchessboard-chessgameAnchor';\n\t\t\t$(selector).removeClass('rpbchessboard-chessgameAnchor').chessgame({\"pgn\":\"[Event \\\"URS-ch sf\\\"]\\r\\n[Site \\\"Kirovabad\\\"]\\r\\n[Date \\\"1973.??.??\\\"]\\r\\n[Round \\\"?\\\"]\\r\\n[White \\\"Bagirov, Vladimir\\\"]\\r\\n[Black \\\"Gufeld, Eduard\\\"]\\r\\n[Result \\\"0-1\\\"]\\r\\n[ECO \\\"E84\\\"]\\r\\n[Annotator \\\"Johannes Fischer\\\"]\\r\\n[PlyCount \\\"64\\\"]\\r\\n[EventDate \\\"1973.??.??\\\"]\\r\\n[EventType \\\"tourn\\\"]\\r\\n[EventRounds \\\"15\\\"]\\r\\n[EventCountry \\\"URS\\\"]\\r\\n[Source \\\"ChessBase\\\"]\\r\\n[SourceDate \\\"2008.11.26\\\"]\\r\\n\\r\\n1. d4 g6 2. c4 Bg7 3. Nc3 d6 4. e4 Nf6 5. f3 O-O 6. Be3 Nc6 7. Nge2 Rb8 8. Qd2\\r\\na6 9. Bh6 b5 10. h4 e5 11. Bxg7 Kxg7 12. h5 Kh8 13. Nd5 bxc4 14. hxg6 fxg6 15.\\r\\nQh6 {Der wei\\u00dfe Angriff sieht bedrohlich aus. Sehr bedrohlich. Wei\\u00df plant 16.Sxf6 nebst 17.Dxh7#. Und was soll Schwarz dagegen machen?} Nh5 $1 {\\r\\nEin originelles Konzept &#8211; zumindest wenn man diese Position nicht kennt. In\\r\\ndem sch\\u00f6nen Buch &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games&#8221; von G. Burgess, J. Nunn\\r\\nund J. Emms erf\\u00e4hrt man allerdings, dass dieses Figurenopfer eine\\r\\n&#8220;Standardidee in solchen Stellungen&#8221; ist. &#8220;Schwarz m\\u00f6chte die g-Linie unter\\r\\nallen Umst\\u00e4nden geschlossen halten.&#8221; (Vgl. &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games&#8221;,\\r\\nS.370)} ({Weniger gut ist zum Beispiel} 15... Rf7 $2 16. Qxg6 Qg8 17. Qxf6+\\r\\nRxf6 18. Nxf6 Qf7 19. Rxh7+ Qxh7 20. Nxh7 Kxh7 21. O-O-O {und Wei\\u00df hat einen\\r\\nMehrbauern und klaren Vorteil.}) 16. g4 Rxb2 17. gxh5 g5 18. Rg1 g4 {Schwarz\\r\\nmuss die g-Linie geschlossen halten, sonst wird er ganz schnell Matt gesetzt.}\\r\\n19. O-O-O Rxa2 20. Nef4 {Wei\\u00df will sich nicht lumpen lassen und opfert\\r\\nseinerseits eine Figur. Objektiv betrachtet ist das nicht gut. Wie\\r\\nnachtr\\u00e4gliche Analysen ergeben haben, war es besser} (20. dxe5 {zu spielen, z.\\r\\nB.} Nxe5 21. Nef4 Kg8 $1 22. Ng6 hxg6 23. hxg6 Qd7 24. Rh1 Ra1+ 25. Kb2 Qb5+\\r\\n26. Kxa1 Qa4+ 27. Kb2 Qb3+ 28. Kc1 Qa3+ 29. Kc2 Qb3+ 30. Kc1 $11 {mit Remis\\r\\ndurch Dauerschach.}) 20... exf4 21. Nxf4 Rxf4 $1 {Mit diesem Qualit\\u00e4tsopfer\\r\\nverz\\u00f6gert Schwarz den wei\\u00dfen Angriff weiter und kommt endlich dazu,\\r\\nseinerseits Drohungen gegen den wei\\u00dfen K\\u00f6nig aufzustellen.} 22. Qxf4 c3 23.\\r\\nBc4 Ra3 {Kommentar Gufeld: &#8220;Der schwierigste Zug der Partie und vielleicht\\r\\nauch meines Lebens.&#8221; Gro\\u00df war die Auswahl allerdings nicht. Nach 23&#8230;.Tb2 24.\\r\\nTd3 stehen die schwarzen Figuren unharmonisch, 23&#8230;Ta1+ 24.Kc2 f\\u00fchrt\\r\\noffensichtlich zu nichts, 23&#8230;.Ta5 sieht ebenfalls ungelenk aus und stellt\\r\\nkeine Drohungen auf. Bleibt noch 23&#8230;Ta4, ein Zug, der den Engines zufolge\\r\\nebenfalls zu schwarzem Vorteil f\\u00fchrt.} 24. fxg4 Nb4 25. Kb1 {Wei\\u00df pariert\\r\\ndas drohende Matt und droht jetzt Tdf1.} Be6 $1 {Schwarz spielt weiter\\r\\ninspiriert und opfert weiter Material, um Linien zu \\u00f6ffnen und den wei\\u00dfen\\r\\nK\\u00f6nig anzugreifen. Nach dem einfallslosen} (25... c2+ 26. Kb2 cxd1=Q 27. Rxd1\\r\\n{hat Schwarz zwar eine Figur mehr, aber sein Angriff hat den Schwung verloren\\r\\nund Wei\\u00df ist am Dr\\u00fccker. Hier eine computerinspirierte Beispielvariante} Ra5\\r\\n28. Rf1 Bxg4 29. h6 Nd3+ 30. Bxd3 Qb8+ 31. Kc1 Ra1+ 32. Kd2 Rxf1 33. Qxf1 {und\\r\\nder doch sehr gef\\u00e4hrdet stehende schwarze K\\u00f6nig gibt Wei\\u00df das bessere Spiel.\\r\\n}) 26. Bxe6 Nd3 $1 {Mit der vernichtenden Drohung &#8230;Db8+. Schwarz steht auf\\r\\nGewinn.} 27. Qf7 {Nehmen kann Wei\\u00df den Springer nicht:} (27. Rxd3 $2 Qb8+ 28.\\r\\nKc2 Qb2+ 29. Kd1 Ra1+ 30. Qc1 Rxc1# {Doch auch nach dem Textzug wird Wei\\u00df\\r\\nMatt gesetzt.}) 27... Qb8+ 28. Bb3 Rxb3+ 29. Kc2 Nb4+ $1 {Ein letztes\\r\\nphantastisches Opfer zum kr\\u00f6nenden Abschluss der Partie.} 30. Kxb3 ({Nach} 30.\\r\\nKc1 {f\\u00fchrt} Rb1+ $1 31. Kxb1 Nd5+ 32. Kc2 Qb2+ 33. Kd3 Qb5+ 34. Kc2 Qe2+ {mit\\r\\nZugumstellung zur Partie.}) 30... Nd5+ $1 31. Kc2 Qb2+ 32. Kd3 Qb5+ {und Wei\\u00df\\r\\ngab auf. Nach 33.Kc2 De2+ 34.Kb3 Db2+ 35.Kc4 Db5# wird er Matt gesetzt.} (32...\\r\\nQb5+ 33. Kc2 Qe2+ 34. Kb3 Qb2+ 35. Kc4 Qb5#) 0-1\",\"pieceSymbols\":\"localized\",\"navigationBoard\":\"scrollLeft\",\"showFlipButton\":true,\"showDownloadButton\":true,\"navigationBoardOptions\":{\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false},\"diagramOptions\":{\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false}});\n\t\t});\n\t<\/script>\n<\/div>\n\n<p class=\"rpbchessboard-spacerAfter\"><\/p>\n\n<p>Auf den ersten, zweiten, vielleicht sogar dritten oder vierten Blick wirklich eine gro\u00dfartige Partie. Man kann Gufeld verstehen, wenn er schreibt: \u201eJeder K\u00fcnstler tr\u00e4umt davon, seine eigene Mona Lisa zu schaffen, und jeder Schachspieler davon, seine eigene Unsterbliche Partie zu spielen. Keine Partie hat mir so viel Befriedigung bereitet wie diese. Noch immer \u00fcberkommt mich ein Gef\u00fchl des Gl\u00fccks, wenn ich an sie denke. In solchen Momenten geraten alle meine Fehlschl\u00e4ge am Schachbrett in Vergessenheit und es bleibt nur die Freude \u00fcber einen Traum der wahr geworden ist.\u201c (Zitiert in <em>The World\u2019s Greatest Chess Games<\/em>, S. 372)<\/p>\n<p>Ja, abgesehen von allen zuk\u00fcnftigen Gegnern kann man jedem Schachspieler das wunderbare Gef\u00fchl eine solch phantastische Partie gespielt zu haben, eigentlich nur g\u00f6nnen: Strategisch kreativ, einfallsreich, originell, gekr\u00f6nt von einem h\u00fcbschen taktischen Abschluss, bei dem die Opfer endlich einmal funktionieren.<\/p>\n<p>Doch nachdem mich Gufeld in Er\u00f6ffnungsb\u00fcchern, Zeitschriften und Partiensammlungen immer wieder daran erinnert hat, wie sch\u00f6n diese Partie ist und wie gro\u00dfartig er sie gespielt hat, konnte ich mich eines Gef\u00fchls der Schadenfreude nicht erwehren, als ich \u00fcber das folgende kleine Juwel stolperte \u2013 hier gewinnt der Marketing-Mann in Sachen sch\u00f6nes Schach nicht spektakul\u00e4r, sondern verliert spektakul\u00e4r.<\/p>\n\n\n<p class=\"rpbchessboard-spacerBefore\"><\/p>\n\n<div id=\"rpbchessboard-69e1958ea6b15-2\" class=\"rpbchessboard-chessgame\">\n\t<noscript>\n\t\t\t\t<div class=\"rpbchessboard-noJavascriptBlock\">[Event &quot;Mannschaftsstudentenweltmeisterschaft&quot;]\r\n[Site &quot;Marianske Lazne&quot;]\r\n[Date &quot;1962.07.20&quot;]\r\n[Round &quot;7&quot;]\r\n[White &quot;Gufeld, Eduard&quot;]\r\n[Black &quot;Kavalek, Lubomir&quot;]\r\n[Result &quot;0-1&quot;]\r\n[ECO &quot;C64&quot;]\r\n[Annotator &quot;Johannes Fischer&quot;]\r\n[PlyCount &quot;64&quot;]\r\n[EventDate &quot;1962.07.07&quot;]\r\n[EventType &quot;team-swiss&quot;]\r\n[EventRounds &quot;9&quot;]\r\n[EventCountry &quot;CZE&quot;]\r\n[Source &quot;ChessBase&quot;]\r\n[SourceDate &quot;2008.11.26&quot;]\r\n[WhiteTeam &quot;Sowjetunion&quot;]\r\n[BlackTeam &quot;Tschechoslowakei&quot;]\r\n[WhiteTeamCountry &quot;URS&quot;]\r\n[BlackTeamCountry &quot;CSR&quot;]\r\n\r\n1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Bc5 4. c3 f5 {Mit dem Cordel-Gambit strebt Schwarz\r\nvon Beginn an nach scharfem Gegenspiel. In dieser Partie hat er Erfolg damit.} 5.\r\nd4 fxe4 6. Ng5 Bb6 7. d5 $6 {Hoffte Gufeld, die Partie mit einem billigen\r\nTrick schnell zu beenden? Weniger riskant ist 7.Sxe4 oder 7.0-0.} e3 $1 ({\r\nAber nicht} 7... Nce7 $4 8. Ne6 {und Schwarz verliert die Dame.}) 8. Ne4 Qh4 9.\r\nQf3 Nf6 {Schwarz bleibt unternehmungslustig und opfert eine Figur. Doch auch\r\nnach dem bescheidenen} (9... Nce7 {hat er mindestens Ausgleich.}) 10. Nxf6+\r\ngxf6 11. dxc6 exf2+ 12. Kd1 dxc6 13. Be2 {Schwarz hat drei Bauern f\u00fcr die\r\nFigur, einen gef\u00e4hrlichen Freibauern auf f2, der von seinem Kollegen auf e5\r\nbald unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnte, aktives Figurenspiel und Wei\u00df ist noch\r\nnicht entwickelt. Mehr als ausreichende Kompensation f\u00fcr den materiellen\r\nNachteil. Mit dem Textzug will Wei\u00df die Damen tauschen und sich entlasten.\r\nAber der Damentausch macht auch die schwarzen Bauern st\u00e4rker.} Be6 14. Qh5+\r\nQxh5 15. Bxh5+ Ke7 16. b3 Bd5 17. Ba3+ Ke6 18. Bg4+ f5 19. Bh3 Rhg8 20. Nd2\r\nBxg2 21. Bxg2 Rxg2 {Schwarz hat einen vierten Bauern erobert &#8211; und seine\r\nFreibauern wirken keineswegs harmloser als vorher.} 22. Rf1 ({Nach} 22. Ke2 {gewinnt\r\nSchwarz mit} f1=Q+ 23. Kxf1 Rxd2) 22... Rd8 23. Ke2 Rxd2+ {Schwarz hat schon\r\neine Figur weniger, jetzt steckt er noch eine Qualit\u00e4t ins Gesch\u00e4ft, um\r\nseine Freibauern voran zu bringen. Gufeld schreibt dazu: &#8220;Es gibt bedeutende\r\nMomente im Leben eines Schachspielers, in denen er inspiriert ist. Dann werden\r\nbrillante Meisterwerke geboren, festgehalten in den knappen Zeilen der\r\nSchachnotation. Es scheint, dass mein Gegner ein Moment der Inspiration hatte.&#8221; (Zitiert in &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games, S.266). Computerengines haben\r\nweniger Sinn f\u00fcr \u00c4sthetik. Sie empfehlen prosaisch 23&#8230;e4 oder 23&#8230;f4 mit\r\nGewinnstellung f\u00fcr Schwarz.} 24. Kxd2 e4 25. Bf8 f4 26. b4 Rg5 27. Bc5 Rxc5 $1\r\n{Dazu lautet der Kommentar in &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games&#8221; lapidar:\r\n&#8220;Nat\u00fcrlich.&#8221; Beneidenswert, wenn man einfach so Material geben kann, weil man\r\nsieht, dass Schwarz dank seiner Freibauern auf Gewinn steht, obwohl er nur mit\r\neinem L\u00e4ufer gegen zwei T\u00fcrme spielt.} 28. bxc5 Bxc5 29. Rab1 f3 30. Rb4 {\r\nWei\u00df bietet ein &#8220;Ablenkungsopfer&#8221; an. Doch Schwarz kann dieses Angebot\r\neinfach ignorieren. Das zeigt, wie erstaunlich hilflos die beiden T\u00fcrme gegen\r\nden L\u00e4ufer und die drei Freibauern sind.} Kf5 31. Rd4 Bxd4 32. cxd4 Kf4 {\r\nWei\u00df gab auf. Er kann die Bauern nicht aufhalten und das Bauernendspiel nach\r\n33.Txf2 e3+ 34.Ke1 exf2+ 35.Kxf2 Ke4 ist einfach gewonnen f\u00fcr Schwarz.} 0-1<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"rpbchessboard-javascriptWarning\">\n\t\t\tSie m\u00fcssen JavaScript aktivieren, um die Notation zu verbessern.\t\t<\/div>\n\t<\/noscript>\n\t<div class=\"rpbchessboard-chessgameAnchor\"><\/div>\n\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\tjQuery(document).ready(function($) {\n\t\t\t\t\t\t$.chessgame.navigationButtonClass  = 'rpbchessboard-jQuery-enableSmoothness';\n\t\t\t$.chessgame.navigationFrameClass   = 'wp-dialog';\n\t\t\t$.chessgame.navigationFrameOptions = {\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false};\n\t\t\tvar selector = '#' + \"rpbchessboard-69e1958ea6b15-2\" + ' .rpbchessboard-chessgameAnchor';\n\t\t\t$(selector).removeClass('rpbchessboard-chessgameAnchor').chessgame({\"pgn\":\"[Event \\\"Mannschaftsstudentenweltmeisterschaft\\\"]\\r\\n[Site \\\"Marianske Lazne\\\"]\\r\\n[Date \\\"1962.07.20\\\"]\\r\\n[Round \\\"7\\\"]\\r\\n[White \\\"Gufeld, Eduard\\\"]\\r\\n[Black \\\"Kavalek, Lubomir\\\"]\\r\\n[Result \\\"0-1\\\"]\\r\\n[ECO \\\"C64\\\"]\\r\\n[Annotator \\\"Johannes Fischer\\\"]\\r\\n[PlyCount \\\"64\\\"]\\r\\n[EventDate \\\"1962.07.07\\\"]\\r\\n[EventType \\\"team-swiss\\\"]\\r\\n[EventRounds \\\"9\\\"]\\r\\n[EventCountry \\\"CZE\\\"]\\r\\n[Source \\\"ChessBase\\\"]\\r\\n[SourceDate \\\"2008.11.26\\\"]\\r\\n[WhiteTeam \\\"Sowjetunion\\\"]\\r\\n[BlackTeam \\\"Tschechoslowakei\\\"]\\r\\n[WhiteTeamCountry \\\"URS\\\"]\\r\\n[BlackTeamCountry \\\"CSR\\\"]\\r\\n\\r\\n1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Bc5 4. c3 f5 {Mit dem Cordel-Gambit strebt Schwarz\\r\\nvon Beginn an nach scharfem Gegenspiel. In dieser Partie hat er Erfolg damit.} 5.\\r\\nd4 fxe4 6. Ng5 Bb6 7. d5 $6 {Hoffte Gufeld, die Partie mit einem billigen\\r\\nTrick schnell zu beenden? Weniger riskant ist 7.Sxe4 oder 7.0-0.} e3 $1 ({\\r\\nAber nicht} 7... Nce7 $4 8. Ne6 {und Schwarz verliert die Dame.}) 8. Ne4 Qh4 9.\\r\\nQf3 Nf6 {Schwarz bleibt unternehmungslustig und opfert eine Figur. Doch auch\\r\\nnach dem bescheidenen} (9... Nce7 {hat er mindestens Ausgleich.}) 10. Nxf6+\\r\\ngxf6 11. dxc6 exf2+ 12. Kd1 dxc6 13. Be2 {Schwarz hat drei Bauern f\\u00fcr die\\r\\nFigur, einen gef\\u00e4hrlichen Freibauern auf f2, der von seinem Kollegen auf e5\\r\\nbald unterst\\u00fctzt werden k\\u00f6nnte, aktives Figurenspiel und Wei\\u00df ist noch\\r\\nnicht entwickelt. Mehr als ausreichende Kompensation f\\u00fcr den materiellen\\r\\nNachteil. Mit dem Textzug will Wei\\u00df die Damen tauschen und sich entlasten.\\r\\nAber der Damentausch macht auch die schwarzen Bauern st\\u00e4rker.} Be6 14. Qh5+\\r\\nQxh5 15. Bxh5+ Ke7 16. b3 Bd5 17. Ba3+ Ke6 18. Bg4+ f5 19. Bh3 Rhg8 20. Nd2\\r\\nBxg2 21. Bxg2 Rxg2 {Schwarz hat einen vierten Bauern erobert &#8211; und seine\\r\\nFreibauern wirken keineswegs harmloser als vorher.} 22. Rf1 ({Nach} 22. Ke2 {gewinnt\\r\\nSchwarz mit} f1=Q+ 23. Kxf1 Rxd2) 22... Rd8 23. Ke2 Rxd2+ {Schwarz hat schon\\r\\neine Figur weniger, jetzt steckt er noch eine Qualit\\u00e4t ins Gesch\\u00e4ft, um\\r\\nseine Freibauern voran zu bringen. Gufeld schreibt dazu: &#8220;Es gibt bedeutende\\r\\nMomente im Leben eines Schachspielers, in denen er inspiriert ist. Dann werden\\r\\nbrillante Meisterwerke geboren, festgehalten in den knappen Zeilen der\\r\\nSchachnotation. Es scheint, dass mein Gegner ein Moment der Inspiration hatte.&#8221; (Zitiert in &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games, S.266). Computerengines haben\\r\\nweniger Sinn f\\u00fcr \\u00c4sthetik. Sie empfehlen prosaisch 23&#8230;e4 oder 23&#8230;f4 mit\\r\\nGewinnstellung f\\u00fcr Schwarz.} 24. Kxd2 e4 25. Bf8 f4 26. b4 Rg5 27. Bc5 Rxc5 $1\\r\\n{Dazu lautet der Kommentar in &#8220;The World&#8217;s Greatest Chess Games&#8221; lapidar:\\r\\n&#8220;Nat\\u00fcrlich.&#8221; Beneidenswert, wenn man einfach so Material geben kann, weil man\\r\\nsieht, dass Schwarz dank seiner Freibauern auf Gewinn steht, obwohl er nur mit\\r\\neinem L\\u00e4ufer gegen zwei T\\u00fcrme spielt.} 28. bxc5 Bxc5 29. Rab1 f3 30. Rb4 {\\r\\nWei\\u00df bietet ein &#8220;Ablenkungsopfer&#8221; an. Doch Schwarz kann dieses Angebot\\r\\neinfach ignorieren. Das zeigt, wie erstaunlich hilflos die beiden T\\u00fcrme gegen\\r\\nden L\\u00e4ufer und die drei Freibauern sind.} Kf5 31. Rd4 Bxd4 32. cxd4 Kf4 {\\r\\nWei\\u00df gab auf. Er kann die Bauern nicht aufhalten und das Bauernendspiel nach\\r\\n33.Txf2 e3+ 34.Ke1 exf2+ 35.Kxf2 Ke4 ist einfach gewonnen f\\u00fcr Schwarz.} 0-1\",\"pieceSymbols\":\"localized\",\"navigationBoard\":\"scrollLeft\",\"showFlipButton\":true,\"showDownloadButton\":true,\"navigationBoardOptions\":{\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false},\"diagramOptions\":{\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false}});\n\t\t});\n\t<\/script>\n<\/div>\n\n<p class=\"rpbchessboard-spacerAfter\"><\/p>\n\n<p>Kommentar Gufeld: \u201eDiese Partie hat mir gezeigt, dass der schwarzfeldrige L\u00e4ufer eine ganz eigene Zauberkraft besitzt.\u201c Einmal mehr behielt Gufeld so das letzte Wort.<\/p>\n<div class='sfsi_Sicons' style='width: 100%; display: inline-block; vertical-align: middle; text-align:left'><div style='margin:0px 8px 0px 0px; line-height: 24px'><span><\/span><\/div><div class='sfsi_socialwpr'><div class='sf_subscrbe' style='text-align:left;vertical-align: middle;float:left;width:64px'><a href=\"http:\/\/www.specificfeeds.com\/widgets\/emailSubscribeEncFeed\/Q0FJU2IrL21rdElzb0J1Mnd4UWp5M2JZMHQ5YXBNTW01ZnhPcUtDWnpWVFVEcEgvdGwvUHQ3R2lnWTEyVjh2WmFlaE1KbEw2YnBuZ3hRMFFqNEZoQWgyNFlqRGZydzNJZEFYS3VPMjhCZVNHbFNuNU5qbXI1OGNjeW8zb1dXVlh8aDdxZGtDYTZTaTNPNTZZcENLZXhwbkF0bTlJWFpwWitxQTAwdHRkU3VOdz0=\/OA==\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/plugins\/ultimate-social-media-icons\/images\/follow_subscribe.png\" alt=\"error\" \/><\/a><\/div><div class='sf_fb' style='text-align:left;vertical-align: middle;width:98px'><div class=\"fb-like\" data-href=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2014\/05\/12\/schoenheit-und-schadenfreude\/\" data-width=\"180\" data-send=\"false\" data-show-faces=\"false\"  data-action=\"like\" data-share=\"true\"data-layout=\"button\" ><\/div><\/div><div class='sf_twiter' style='text-align:left;float:left;vertical-align: middle;width:auto'><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share\" data-count=\"none\" class=\"sr-twitter-button twitter-share-button\" lang=\"en\" data-url=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2014\/05\/12\/schoenheit-und-schadenfreude\/\" data-text=\"Sch\u00f6nheit und Schadenfreude\" ><\/a><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manch sch\u00f6ne Schachpartie will man irgendwann einfach nicht mehr sehen. Zum Beispiel die Begegnung zwischen Vladimir Bagirov (1936-2000) und Eduard Gufeld (1936-2002), gespielt 1973 im Halbfinale der sowjetischen Meisterschaft. Gufeld,&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[171,172],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1330"}],"collection":[{"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1330"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2074,"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1330\/revisions\/2074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}