{"id":1127,"date":"2014-02-07T09:35:24","date_gmt":"2014-02-07T08:35:24","guid":{"rendered":"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/?p=1127"},"modified":"2017-04-15T16:55:07","modified_gmt":"2017-04-15T14:55:07","slug":"erinnerungen-an-sotschi-ein-potemkinsches-turnier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/2014\/02\/07\/erinnerungen-an-sotschi-ein-potemkinsches-turnier\/","title":{"rendered":"Erinnerungen an Sotschi: Ein Potemkinsches Turnier"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1132\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:RIAN_archive_499451_On_a_beach_in_Sochi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1132\" class=\"size-full wp-image-1132 \" alt=\"sotschi-teaser\" src=\"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/sotschi-teaser.jpg\" width=\"225\" height=\"149\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1132\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Wikipedia-Eintrag &#8220;Sotschi&#8221;<\/p><\/div>\n<p>Sotschi liegt am Schwarzen Meer, auf dem gleichen Breitengrad wie Nizza, gilt als einer der beliebtesten Bade- und Kurorte Russlands und muss im Februar mit Durchschnittstemperaturen von 10,8 Grad leben. Dort beginnen heute, am 7. Februar 2014, die XXII. Olympischen Winterspiele. Das weckt Erinnerungen. An ein Schachturnier, das ich 1990 in Sotschi gespielt habe. Ein Erlebnis, das mir manche Einsicht in die Funktionsweise des sowjetischen Schachsystems und vielleicht auch der sowjetischen und russischen Gesellschaft beschert hat. Unvergesslich war es auf jeden Fall.<!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p><b>EIN POTEMKINSCHES TURNIER<\/b><\/p>\n<p>1990 reiste ich in den russischen Kurort Sotschi am Schwarzen Meer, um mein erstes und einziges Turnier in der Sowjetunion zu spielen. Dass ich als deutscher Spieler mit einer Elo-Zahl von 2325 an diesem Kategorie 7 Turnier teilnehmen konnte, verdankte ich meinem Schachverein. Die Schachfreunde Sch\u00f6neck, bei denen ich damals spielte, besuchten regelm\u00e4\u00dfig einen befreundeten Schachklub in Jaroslawl in der Sowjetunion, und die Verantwortlichen in Jaroslawl baten die Organisatoren des Turniers, einen Sch\u00f6necker Spieler zu ihrem Turnier einzuladen. Unterkunft und Verpflegung \u00fcbernahm der Veranstalter, die Anreise zahlte ich.<\/p>\n<p>So flog ich Anfang Oktober 1990 \u00fcber Belgrad und Moskau ans Schwarze Meer. Das Turnier fand in einem gro\u00dfen Kurhotel statt, in dem wir auch wohnten. Ich war zusammen mit dem holl\u00e4ndischen IM Rudy Douven in der so genannten Generalssuite im 17. Stock untergebracht. Rudy sprach ausgezeichnet Deutsch, war freundlich, hilfsbereit und strahlte Ruhe aus. Jeder von uns bekam ein Einzelzimmer mit Bad, das luxuri\u00f6s eingerichtete Wohnzimmer nutzten wir gemeinsam. Vom Balkon der Suite blickte man direkt aufs Meer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Rudy_Douven_1988.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1128\" alt=\"Rudy_Douven_1988\" src=\"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Rudy_Douven_1988.jpg\" width=\"360\" height=\"543\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Rudy_Douven_1988.jpg 360w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Rudy_Douven_1988-198x300.jpg 198w\" sizes=\"(max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><br \/>\nRudy Douven 1988 (Foto: Anefo \/ Croes, R.C., <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Rudy_Douven_1988.jpg\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<p>Das Turnier verlief ungew\u00f6hnlich. Es begann damit, dass wir nicht p\u00fcnktlich anfangen konnten, weil zwei Spieler kurzfristig abgesagt hatten und die Organisatoren daraufhin m\u00f6glichst schnell einen Gro\u00dfmeister und einen ausl\u00e4ndischen Teilnehmer auftreiben mussten, damit Normen erzielt werden konnten. Man fand die fehlenden Teilnehmer schlie\u00dflich in Moskau: GM Witali Zeschkowski, 1978 und 1986 Sieger der sowjetischen Meisterschaften, und Olivier Touzane, ein junger franz\u00f6sischer Spieler, der in der russischen Hauptstadt studierte und elf Jahre sp\u00e4ter, bei der FIDE-K.O. Weltmeisterschaft 2001, kurzfristig im Rampenlicht stand, als er in der ersten Partie der ersten Runde \u00fcberraschend gegen Vishy Anand gewann. Der vierte nicht-sowjetische Teilnehmer war der Erfurter Thomas Luther, der damals noch am Anfang seiner Karriere stand und heute zu den besten Spielern Deutschlands z\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1129\" alt=\"chessbase tl\" src=\"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chessbase-tl.jpg\" width=\"220\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chessbase-tl.jpg 220w, https:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chessbase-tl-217x300.jpg 217w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><br \/>\nIn Ehren ergraut: Thomas Luther (Foto: <a href=\"http:\/\/www.google.de\/imgres?hl=de&amp;biw=1280&amp;bih=602&amp;tbm=isch&amp;tbnid=41KeKB64F3t1uM%3A&amp;imgrefurl=http%3A%2F%2Fchessbase-shop.com%2Fde%2Fauthors%2F85&amp;docid=4AFYqMCy9FCNSM&amp;imgurl=http%3A%2F%2Fchessbase-shop.com%2Fpics%2Fa_85&amp;w=220&amp;h=304&amp;ei=X430UoCsH-jnywOdtIDgDA&amp;zoom=1&amp;iact=rc&amp;dur=864&amp;page=1&amp;start=0&amp;ndsp=21&amp;ved=0CGcQrQMwBg\">ChessBase<\/a>)<\/p>\n<p>Zeschkowski und Touzane trafen zwar nicht mehr rechtzeitig zu Beginn der ersten Runde in Sotschi ein, aber spielten gleich nach ihrer Ankunft gegeneinander. Denn Zeschkowski hatte nicht viel Zeit. Wie wenig, erfuhren Rudy und ich am Vormittag des n\u00e4chsten Tages, als uns der Organisator und Hauptschiedsrichter zu einem Gespr\u00e4ch bat. Er erkl\u00e4rte uns, dass Zeschkowski schon am n\u00e4chsten Tag zu einem Turnier nach Wladiwostok weiter reisen m\u00fcsste. Das w\u00e4re aber kein Problem, denn Zeschkowski hatte sich bereit erkl\u00e4rt, alle noch ausstehenden Partien an einem Tag zu spielen \u2013 was nat\u00fcrlich nur m\u00f6glich war, wenn jede einzelne dieser zehn Partien nicht allzu lange dauern w\u00fcrde. Dann betonte der Veranstalter noch, wie wichtig unser Entgegenkommen in dieser Sache f\u00fcr das Turnier sei, und deutete an, wir k\u00f6nnten froh sein, dass Zeschkowski uns Remis anbietet. Wir wollten das Turnier nicht gef\u00e4hrden, stimmten dem faulen Kompromiss zu, Zeschkowski absolvierte zehn Runden an einem Tag und flog weiter zum n\u00e4chsten Turnier.<\/p>\n<p>Auch sp\u00e4ter nahm uns der Schiedsrichter immer wieder beiseite, um uns \u00fcber den aktuellen Turnierverlauf zu informieren. In der Regel beschr\u00e4nkte sich das auf die Ank\u00fcndigung einer kurzfristigen Rundenverlegung, die meist ohne Erkl\u00e4rung oder Begr\u00fcndung erfolgte: \u201eMorgen Du nicht spielen gegen Ruban, morgen Du spielen gegen Cholmow.\u201c Die vielen Verlegungen f\u00fchrten dazu, dass auch ohne Zeschkowski w\u00e4hrend des gesamten Turniers niemals alle Teilnehmer gleichzeitig im Turniersaal anwesend waren. Ernsthaft zu spielen schienen ohnehin nur die vier ausl\u00e4ndischen Teilnehmer und der Elo-Favorit Wadim Ruban. Traten die anderen sowjetischen Teilnehmer gegeneinander an, einigten sie sich fast immer schnell auf Remis.<\/p>\n<p>Ablenkungen und Zerstreuungen vom Turnier gab es wenig, Kontakt zu Einheimischen kaum. Wurde man angesprochen, dann ging es um Sex oder Geld oder beides. Der Pizzab\u00e4cker in der N\u00e4he eines Jahrmarktkarussells wollte D-Mark oder Dollar g\u00fcnstig gegen Rubel tauschen, ein junger Mann, mit dem Rudy und ich ins Gespr\u00e4ch gekommen waren, bot an, uns Sotschi zu zeigen, um uns nach nur kurzer Zeit in eine Homosexuellen-Bar einzuladen und bei einem abendlichen Besuch in einer Hoteldisco, die auch f\u00fcr westliche Besucher ge\u00f6ffnet war, kam eine Russin zu Thomas Luther, Rudy und mir an den Tisch und meinte, wer Interesse h\u00e4tte, k\u00f6nnte f\u00fcr 20 D-Mark die Nacht mit ihr verbringen.<\/p>\n<p>Der Versuch, abends mit einem oder mehreren sowjetischen Turnierteilnehmern in ein Restaurant zu gehen, scheiterte. \u201eZu gef\u00e4hrlich\u201c, winkte der Dolmetscher ab und meinte, \u201ein jedem dieser Restaurants gibt es eine Menge Gangster, die nur darauf warten, Besucher aus dem Westen auszurauben.\u201c<\/p>\n<p>Einmal h\u00f6rten wir, in der Bar unseres Sanatoriums k\u00f6nnte man an diesem Tag Eis bekommen. Rudy und ich gingen hin und bestellten zwei Portionen. W\u00e4hrend wir unser Eis a\u00dfen, krabbelte pl\u00f6tzlich eine Kakerlake \u00fcber den Tresen. Ohne eine Miene zu verziehen oder ein Wort zu sagen, griff die Bedienung nach einem Handtuch, fing die Kakerlake und zerquetschte sie.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter entdeckten wir eine kleine B\u00e4ckerei, in der man Mokka und Geb\u00e4ck bekam. Der Mokka wurde in kleinen Kupferkannen in hei\u00dfem Sand erhitzt, war stark und s\u00fc\u00df und schmeckte wunderbar nach Kaffee.<\/p>\n<p>In Ermangelung anderer Alternativen spielten Rudy und ich deshalb vor allem Schach. Morgens bereiteten wir uns auf unsere Partien vor oder schauten uns Informator-Partien an, mittags stand die Runde auf dem Programm und abends analysierten wir unsere Partien. Im Laufe der Zeit steigerten wir uns so in einen wahren Schachrausch hinein und besch\u00e4ftigten uns am Ende des Turniers 12 bis 14 Stunden am Tag mit Schach. Ein einzigartiger Genuss.<\/p>\n<p>Was das Turnier betrifft, so zeigte sich schnell, dass Ruban zu Recht Favorit war. Er gewann mit 9 aus 11, holte eine GM-Norm und hatte am Ende zwei Punkte Vorsprung auf Wjatscheslav Ikonnikow und Awigdor Bychowski, die auf Platz zwei und drei landeten. Von den ausl\u00e4ndischen Teilnehmern spielte Thomas Luther hervorragend. Er behauptete sich gut gegen die sowjetische Phalanx, erzielte eine IM-Norm und belegte mit 6,5 aus 11 den geteilten vierten bis sechsten Platz. Rudy verlor ein paar Mal ungl\u00fccklich und wurde mit 4 aus 6 Neunter. Ich gewann keine einzige Partie, schaffte sechs Remis und verlor in der Schlussrunde noch gegen Touzane, der bis dahin erst einen halben Punkt auf dem Konto hatte. Diesen verdankte er Ikonnikow, der gegen Touzane vorsichtshalber Remis gemacht hatte, denn h\u00e4tte Touzane alle Partien verloren, w\u00e4re sein Ergebnis annulliert worden und eventuelle Normen ung\u00fcltig gewesen. Ger\u00fcchten zufolge hatte Ikonnikow f\u00fcr das Remis gegen Touzane im Gegenzug von Ruban ein Remis bekommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1130\" alt=\"tabelle_sotschi_1990\" src=\"http:\/\/johannes-fischer.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/tabelle_sotschi_1990.gif\" width=\"977\" height=\"513\" \/><\/p>\n<p>Bis zum Schluss sorgte das Turnier f\u00fcr \u00dcberraschungen. So fanden Siegerehrung und Abschlussfeier am Abend vor der letzten Runde statt. Ruban stand bereits als Sieger fest, doch aus sowjetischer Sicht war noch eine andere Sache erfreulich. Juri Schabanow hatte mit seinem Sieg gegen Alexander Pantschenko in der letzten Runde eine IM-Norm erzielt. Um angemessen feiern zu k\u00f6nnen, hatten beide Spieler keine M\u00fche gescheut, die Partie bereits vor der letzten Runde zu spielen, auch wenn sie so unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit stattfand und die anderen Spieler den armen Schabanow, der unbedingt gewinnen musste, gar nicht unterst\u00fctzen konnten. Doch Schabanow bewies starke Nerven und gewann. Wenn man die Ergebnisse von Ruban, der deutlich st\u00e4rker als die anderen sowjetischen Teilnehmer war, und von Beschukow, der deutlich schw\u00e4cher war, nicht ber\u00fccksichtigt, war dies \u00fcbrigens die einzige Partie zwischen zwei sowjetischen Spielern, die nicht Remis endete.<\/p>\n<p>Auch Rudy gelang in der letzten Runde ein Erfolg, den er allerdings im Turniersaal erzielte. Er \u00fcberrannte den Gr\u00fcnfeld-Inder Sergei Beschukows mit kraftvollem Spiel, was wiederum das Missfallen des Vaters von Beschukow, der das Turnier ma\u00dfgeblich gef\u00f6rdert hatte, erregte. Als Rudy und ich w\u00e4hrend der letzten Runde kurz miteinander plauderten, drohte uns der Schiedsrichter mit Partieverlust. \u201eAbsprachen\u201c, erkl\u00e4rte er, \u201esind unfair und gegen die Regeln.\u201c<\/p>\n\n\n<p class=\"rpbchessboard-spacerBefore\"><\/p>\n\n<div id=\"rpbchessboard-69e73dcc1815e-1\" class=\"rpbchessboard-chessgame\">\n\t<noscript>\n\t\t\t\t<div class=\"rpbchessboard-noJavascriptBlock\">[Event &quot;Sochi Chigorin Memorial&quot;]\r\n[Site &quot;Sochi&quot;]\r\n[Date &quot;1990.??.??&quot;]\r\n[Round &quot;?&quot;]\r\n[White &quot;Douven, Rudy C&quot;]\r\n[Black &quot;Beshukov, Sergei&quot;]\r\n[Result &quot;1-0&quot;]\r\n[ECO &quot;D87&quot;]\r\n[WhiteElo &quot;2410&quot;]\r\n[BlackElo &quot;2335&quot;]\r\n[PlyCount &quot;45&quot;]\r\n[EventDate &quot;1990.10.??&quot;]\r\n[EventType &quot;tourn&quot;]\r\n[EventRounds &quot;11&quot;]\r\n[EventCountry &quot;URS&quot;]\r\n[EventCategory &quot;7&quot;]\r\n[Source &quot;ChessBase&quot;]\r\n[SourceDate &quot;1991.04.01&quot;]\r\n\r\n1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 d5 4. cxd5 Nxd5 5. e4 Nxc3 6. bxc3 Bg7 7. Bc4 c5 8.\r\nNe2 O-O 9. O-O Nc6 10. Be3 Qc7 11. Rc1 Rd8 12. Nf4 e6 13. d5 Na5 14. Qe2 Qe5\r\n15. dxe6 fxe6 16. Rfd1 Rf8 17. Nh3 Qxe4 18. Bd3 Qc6 19. Ng5 c4 20. Be4 Qb5 21.\r\nQg4 h5 22. Qh4 Qe8 23. Nh7 1-0<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"rpbchessboard-javascriptWarning\">\n\t\t\tSie m\u00fcssen JavaScript aktivieren, um die Notation zu verbessern.\t\t<\/div>\n\t<\/noscript>\n\t<div class=\"rpbchessboard-chessgameAnchor\"><\/div>\n\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\tjQuery(document).ready(function($) {\n\t\t\t\t\t\t$.chessgame.navigationButtonClass  = 'rpbchessboard-jQuery-enableSmoothness';\n\t\t\t$.chessgame.navigationFrameClass   = 'wp-dialog';\n\t\t\t$.chessgame.navigationFrameOptions = {\"squareSize\":40,\"showCoordinates\":true,\"colorset\":\"original\",\"pieceset\":\"cburnett\",\"animationSpeed\":200,\"showMoveArrow\":false};\n\t\t\tvar selector = '#' + \"rpbchessboard-69e73dcc1815e-1\" + ' .rpbchessboard-chessgameAnchor';\n\t\t\t$(selector).removeClass('rpbchessboard-chessgameAnchor').chessgame({\"pgn\":\"[Event \\\"Sochi Chigorin Memorial\\\"]\\r\\n[Site \\\"Sochi\\\"]\\r\\n[Date \\\"1990.??.??\\\"]\\r\\n[Round \\\"?\\\"]\\r\\n[White \\\"Douven, Rudy C\\\"]\\r\\n[Black \\\"Beshukov, Sergei\\\"]\\r\\n[Result \\\"1-0\\\"]\\r\\n[ECO \\\"D87\\\"]\\r\\n[WhiteElo \\\"2410\\\"]\\r\\n[BlackElo \\\"2335\\\"]\\r\\n[PlyCount \\\"45\\\"]\\r\\n[EventDate \\\"1990.10.??\\\"]\\r\\n[EventType \\\"tourn\\\"]\\r\\n[EventRounds \\\"11\\\"]\\r\\n[EventCountry \\\"URS\\\"]\\r\\n[EventCategory \\\"7\\\"]\\r\\n[Source \\\"ChessBase\\\"]\\r\\n[SourceDate \\\"1991.04.01\\\"]\\r\\n\\r\\n1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. 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